LSD @ Sunday

Letzte Woche nach dem Zuckerspiel habe ich mich (wie auch schon nach dem Hammeraner HM) gefragt, wie man es anstellt 42 Kilometer über die Runden zu bekommen…

Am gestrigen Sonntag stand planmäßig ein erster Lauf über 29 Kilometer auf dem Plan und ich machte mir Gedanken über die Strecke, die aufgrund der ungewohnten Länge möglichst flach verlaufen sollte.

Die ideale Route wären mal wieder die beiden Seen (20 km) gewesen, wobei der Lauf dorthin und zurück für die benötigten zusätzlichen Kilometer gesorgt hätte. Aber irgendwie kotzte mich die Vorstellung an, zum einen bin ich dort zuletzt Freitag 18 km gelaufen und zum anderen ist dort Sonntags bei gutem Wetter die Hölle los.

Kurzzeitig machte ich mir Gedanken über den Sinn, Einheiten mit Widerwillen zu absolvieren. Muss man da einfach durch? Durch Intervalle und tempoläufe kann ich mich  ja noch durchbeissen – aber bei ca. drei Stunden muss schon Lust dabei sein – dachte ich mir so und bin dann doch frei Schnauze gelaufen. Wenn man bei uns nicht an Lenne oder Ruhr bleibt, kommt man um Berge einfach nicht herum. Hätte es nicht geklappt, wäre ich einfach die letzten Kilometer heim gewandert, schließlich war das Wetter so mild, dass ich nicht mehr fürchten musste nassgeschwitzt zu frieren.

Und so sah er dann aus, mein Sonntagslauf über 29 Kilometer:

 

 

Schön trailig war es zwischendurch auch. 😀

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p.s.: ich war zwar gestern etwas müde, fühlte mich aber ansonsten ganz gut und heute gehts mir blendend, ganz ohne Nachwirkungen. Die letzten Kilometer wurden etwas zäh, aber als auf den letzten beiden ein anderer Läufer hinter mir auftauchte, frischte das meine Beine sogar nochmal etwas auf… 😉

 

 

Thomas

Ich bin begeisterter Läufer, bevorzugt auf langen Strecken in der Natur. Auf Lennetaler.de schreibe ich primär über diese Leidenschaft, aber auch über alles was mir draußen und sportlich sonst noch Spaß macht.

2 Gedanken zu „LSD @ Sunday

  • 15. April 2013 um 12:17
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    Ja, der Widerwillen bei den langen Einheiten dann und wann ist normal. Da muß man dann einfach durch, das große Ziel immer vor Augen… 😉

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  • 15. April 2013 um 14:06
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    Manchmal muss man sich quälen und selbst in den Hintern treten, dann kommen auch solche langen Läufe zustande, aber am Ende ist alles gut!

    Antwort

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