Knick.

Die letzten Wochen liefen optimal, ich habe brav Kilometer gefressen, war bei den TDL schneller als die Polizei und hielt das Intervalltempo.

Also alles gut? Bis letzte Woche Dienstag. Beim Basketball habe ich während eines Blocks einen heftigen Check eingesteckt. Frontal so etwa auf die 7./8. Rippe. Als alter Handballer bin ich da eigentlich auch garnicht so empfindlich. Erwartungsgemäß zwickte das auch am nächsten Tag noch ein wenig, aber ich sah keinen Grund den für Vatertag vorgenommenen Halbmarathon auf heimischen Pisten wegen einer leichten Rippenprellung sausen zu lassen. Ok, tiefes einatmen ging jetzt nicht und je nach Bewegung war ein leichter Schmerz immer spürbar.

Es folgte Sonntag ein 32er und letzten Dienstag ein 20er – klar, es sind die letzten drei Trainingswochen vor dem Marathon, da wird geklotzt und nicht gekleckert – allerdings hätte ich wohl besser die Füße still gehalten, denn statt still und leise zu verschwinden, wurde der Schmerz eher schlimmer.

Die Intensität des Trainings hat sich da wohl etwas destruktiv ausgewirkt (wobei man dazu sagen muss, dass ich bei ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit durchaus normal weiter Sport getrieben habe – allerdings kein Marathontraining in den letzten Vorbereitungswochen).

Ich kann jetzt nichtmal genau sagen, ob es schlimmer geworden ist – zumindest wurde es nicht besser. Dafür verspanne ich zusätzlich, weil die Rippen mich schlecht schlafen lassen.

In der Summe hätten wir da jetzt eine Rippenprellung, Verspannungen, hartes Training und den Angriff einer feigen Erkältung (alles um mich herum, im Büro und daheim ist verseucht). Das war mir dann seit Donnerstag zuviel und ich habe das Training zumindest bis nach Pfingsten eingestellt.

Damit fehlen mir aus dieser Woche ein 16er, 18er und 26er Lauf. Keine Ahnung wie weh das tut, wenn eine der drei intensivsten Wochen fehlt.

Fakt ist: Zähne zusammenbeissen und weitermachen ging nicht, weil keine Besserung in Sicht. Weiter verschleppen, hieße den Marathon sicher zu gefährden. Eine fette Prellung – und so fühlt sie sich mittlerweile an, braucht gerne 3-4 ruhige Wochen = die drei intensivsten Wochen vor der Taperingwoche fehlen. Ist das das Aus für Duisburg? Keine Ahnung.

Es bleibt wohl nicht mehr, als abzuwarten und das ganze relaxt zu sehen. Wenn ich das Gefühl habe es geht, versuche ich es sicherlich – und wenn nicht, starte ich halt später woanders…

Thomas

Ich bin begeisterter Läufer, bevorzugt auf langen Strecken in der Natur. Auf Lennetaler.de schreibe ich primär über diese Leidenschaft, aber auch über alles was mir draußen und sportlich sonst noch Spaß macht.

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